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 Gewerbsmäßiger Betrug mit Gewinnspielen und falschen Polizeibeamten
 

Bei Anruf Abzocke mit
falschen Polizeibeamten

Dieses Thema war beim
SAT.1 Frühstücksfernsehen
und bei der Sat.1 Sendung
Endlich Feierabend

Eines vorweg: Uns sind alle echten Namen, Wohnorte und Adressen der Täter bekannt. Weiterhin sind uns viele persönliche Unterlagen der Täter, sowie verdeckte Videoaufrnahmen zugespielt worden, die beweisen, wer, wie und wann von welchem Täter/in betrogen wurde. Ein nur kleiner Ausschnitt der Videoaufnahmen, in dem der Täter Serhat K., als angeblicher BKA Polizeibeamter zu sehen ist, kann in den hier eingestellten Videos abgerufen werden.

Wir stellen Ihnen hier perfide Betrugsmaschen aus der Türkei vor, die immer noch täglich in Deutschland praktiziert werden. In diesem Moment wo Sie diese Zeilen lesen, wird gerade ein Opfer von den Tätergruppen angezockt. Alle Täter sind immer noch auf freien Fuß und sprechen perfekt Deutsch. Wir haben es mit einer sehr schweren Form des gewerbsmäßigen Betruges zu tun. Entweder meldet sich bei Ihnen telefonisch ein falscher Polizeibeamter oder eine Gewinnspielzentrale aus Frankfurt. Angeblich soll man bei einer Lotterie wie z.B. Faber, SKL oder NKL 125.000 Euro gewonnen haben. Man müsse nur noch vorab die Versicherung für den Geldtransport entrichten, damit der Gewinn dann zwei Tage später in bar zu Ihnen nach Hause geliefert wird.

Der Kriminalist Udo Hagemann von Bundpol Security Systems, hat zusammen mit der Sat.1 Sendung "Endlich Feierabend" den dreisten Betrügern eine Falle gestellt.

Dabei haben die Täter gleich richtig hingelangt und sofort 30.000 Euro in bar gefordert. Bei unserer Falle tauchte dann auch ein Täter persönlich auf und wurde von der Polizei festgenommen. Alles wurde mit verstecker Kamera gedreht.

Weil die Sendezeit im Fernsehen nicht reicht um das ganze Filmmaterial zu senden, zeigen wir Ihnen Ausschnitte wie die perfiden Anbahnungen mit den "Gewinnern" ablaufen. Der Kriminalist Udo Hagemann spielt hier am Telefon den 71 Jahre alten Klaus Hoppenheit, der auf Gehhilfen und Hörgerät angewiesen ist.

Bereits einen Tag nach dem Anruf, sollte das Geld am Wohnort des "älteren Herrn Klaus Hoppenheit" in der Stadt Ochtrup abgeholt werden.

Alle von den Tätern genannte Namen in diesem Video, sind falsch.

"Herr Teichmann" (echter Name: Hasan S.) verlangte, nach dem er festgestellt hat dass Herr Hoppenheit "leichte Beute" ist, gleich 30.000 Euro.

Mit solchen Betrugsmaschen haben die Tätergruppen - von der Türkei aus - alleine in Deutschland einen Schaden in einem sehr hohen dreistelligen Millionenbereich angerichtet. Wir zeigen Ihnen hier genau, wie diese Betrugsmaschen funktionieren.

Das Ganze beginnt so:  Bei Ihnen klingelt das Telefon.  Am Hörer meldet sich eine Dame und stellt sich z.B. unter dem falschen Namen Susanne Tönjes oder Frau Hollmann (auch andere Falschnamen sind möglich) von der "Europäischen Gewinnspielzentrale" aus Frankfurt vor. Auf Ihrem Telefondisplay erscheint auch eine Frankfurter Rufnummer, da die Täter diese falsche Rufnummer in ein spezielles Computerprogramm eingetragen haben, obwohl alle Täter aus Antalya / Türkei agieren. Das Programm kann jede Rufnummer fälschen, z.B. auch die Notrufnummer 110 der Polizei.

Viele falsche Rufnummern sind von den Tätergruppen bekannt. Wir führen hier nur einige auf.

+90 545 964 72 06
Diese Rufnummer wird nur von "Stammkunden" genutzt, die schon öfters Geld an die Täter gesendet haben
+49 69 348 73 862
Diese Nummer ist nur für den Erstkontakt. Hiermit werden die Menschen von der angeblichen Europäischen Gewinnspielzentrale über den angeblichen 125.000 Euro "Gewinn" informiert.
+ 49 89 215 41 228
Diese Rufnummer nutzt der Haupttäter Serhat K. und behauptet der Chef eines angeblichen Geldtransportunternehmens zu sein.
+49 611 94 586 797
Serhat K. benötigt diese Wiesbadener Rufnummer, wenn er sich als BKA Polizeibeamter ausgibt, um zu bestätigen, dass der angebliche Gewinn auch echt ist.

Anmerkung: Alle Rufnummern sind in sekundenschnelle austauschbar. Es ist durchaus möglich, dass alle Rufnummern inzwischen schon abgeändert wurden.

Die angebliche Frau Tönjes von der "Europäischen Gewinnspielzentrale" erzählt nun sehr glaubwürdig, dass sie beauftragt wurde, Sie als Gewinner von 125.000 Euro zu benachrichtigen. Sie kennt Ihren Namen, Ihre Adresse, Ihr Geburtsdatum sowie Ihre Kontonummer!, (das stimmt tatsächlich!) darf Ihnen aber keine weiteren Auskünfte geben. Sie wäre nur dazu befugt, Ihnen mitzuteilen, dass Sie 125.000 Euro gewonnen hätten. Bei diesem Gespräch sagt sie Ihnen nun Ihre Adresse, Ihr Geburtsdatum und Ihre Kontonummer, damit eine Verwechslung ausgeschlossen ist. Damit wird versucht "Vertrauen" aufzubauen, weil Frau Tönjes ja auch Ihre Kontonummer kennt.

Anmerkung: Ihre Kontodaten sind den Kriminellen wirklich bekannt. Uns liegen hunderte Datenblätter von Call Centern vor, die in der Türkei auf kriminellen Wegen gehandelt werden. Es gibt natürlich auch ehrliche Call Center in der Türkei, die z.B. mit großen deutschen Strom und Gaskonzernen oder Zeitschriftenverlagen zusammen arbeiten. Wenn Sie also irgendwo einmal Ihre Kontodaten preisgegeben haben, werden diese Daten für immer auf diesen Listen gespeichert. Kriminelle Mitarbeiter dieser Call Center stehlen nun diese Daten aus den Servern der ehrlichen Call Center und verkaufen diese dann an die Tätergruppen. Immer wieder taucht in den Call Center Listen der Name des Call Center Agenten "Herr Koss" auf. Ob dieser Mann mit den kriminellen Aktivitäten etwas zu tun hat, konnte nicht abschließend geklärt werden.

Zurück zu Frau "Susanne Tönjes". Danach teilt sie Ihnen eine angebliche Nürnberger Rufnummer "Ihres Sachbearbeiters" mit. Dieser könnte alle Ihre weiteren Fragen beantworten, weil er als "Ihr Sachbearbeiter" eine andere Sicherheitsstufe hätte.


Die Nürnberger Rufnummer lautet: 0911 14 87 07 91

Unter dieser Rufnummer meldete sich als erstes ein "Herr Teichmann" oder "Herr Stein" oder "Herr Steinbach" (alle Namen sind falsch - es ist aber immer die gleiche Person, der echte Name dieser Person lautet: Hasan S.) und gleicht Ihren Namen nochmals mit seinen illegal erworbenen Daten in den Listen ab. Dann beglückwünscht er Sie zu Ihrem Gewinn. Er verspricht Ihnen, dass das Geld in bar! in zwei Tagen von einem Geldtransportunternehmen direkt zu Ihnen nach Hause gebracht wird. Sie dürften nur niemandem davon erzählen, da Sie ansonsten für Ihren Gewinn gleich 48% Gewinnsteuer beim Finanzamt zahlen müssten. So versuchen die Betrüger Sie zum Schweigen gegenüber Dritten zu bringen.

Das einzige was allerdings noch "offen wäre", ist die Versicherung für den Geldtransport zu Ihnen nach Hause. Diese Kosten müssten aber im Voraus bezahlt werden. Die "Versicherungskosten" schwanken sehr stark, in Abhängigkeit mit welcher Person (leichtgläubig oder nicht) gesprochen wird.

Die Täter wollen, dass Sie auf ein deutsches Konto einen Betrag von 1.750 bis 30.000 Euro (so wie bei der von uns gestellten Falle) überweisen oder in bar übergeben. Durch die Höhe des zu erwartenen Betrages, von 30.000 Euro, wurden die Täter gierig und unvorsichtig. Man erklärt Ihnen am Telefon wirklich glaubhaft, warum Sie diese Zahlung leisten müssen, bevor Sie den angeblichen Gewinn erhalten können. Einen Großteil Ihres geschickten oder in bar übergebenen Geldes, würden Sie dann auch 2 Tage später mit dem Gewinn zurück erhalten. (Der allerdings dann niemals bei Ihnen eintrifft).

Das von den Tätern genannte deutsche Konto wird von so genannten "Finanzagenten" zur Verfügung gestellt. Die Täter selbst bleiben so im Hintergrund. Meistens sind diese "Finanzagenten" ahnungslos und selbst Opfer der Betrüger geworden.

Auch das Sat.1 Frühstücksfern-sehen hat den Fall aufgeriffen. 

Wir haben eine Rufnummer aus der Stadt Ochtrup in das Netzwerk der Betrüger einschleusen können.

Somit stand nun die Rufnummer auf einer der Listen, die die Betrüger für ihre Abzockmethoden nutzen.

Wir mussten jetzt nur noch warten, bis die Betrüger uns kontaktierten.

Dann läuft dieser Trick so ab: Dem Opfer wird vorgegaukelt 125.000 Euro gewonnen zu haben. (wie oben beschrieben). Wenn die Angerufenen skeptisch sind oder das Geld, was für die angebliche Versicherungssumme gezahlt werden muss nicht besitzen, macht der Haupttäter Serhat K. (alias Stein, Steinbach, usw.) den Menschen ein Angebot, was sich am Anfang überhaupt nicht schlecht anhört.

Er erklärt Ihnen, dass es nicht schlimm sei, dass Sie das Geld nicht haben. Er würde Ihnen dabei helfen, den Gewinn trotzdem zu bekommen. Dafür gäbe es "Sponsoren" die diese Summe vorlegen würden. Wenn Sie also z.B. 1.750 Euro überweisen sollen (die Sie nicht besitzen) wird der "Sponsor" einspringen und Ihnen das Geld auf Ihr Konto überweisen. Sobald das Geld dann auf Ihrem Konto gutgeschrieben wurde, müssen Sie es dann nur noch auf ein von dem Täter Serhat K. angegebenes Konto weiterleiten. Für diese "Gefälligkeit" verlangt der angebliche "Sponsor" eine Gebühr von 250,00 Euro, was dann einfach von dem 125.000 Euro Gewinn, (zuzüglich der 1.750 Euro, die er angeblich vorgelegt hat) abgezogen wird, sobald das Geld mit dem angeblichen Werttransport bei Ihnen eingetroffen ist. Damit würden dann immer noch 123.000 Euro überbleiben.

Somit haben Sie kein Geld bezahlt und erhalten dann trotzdem den Gewinn mit dem Geldtransport zu Ihnen nach Hause geschickt. Das klingt doch nicht nach Betrug, oder?

Sollten Sie jetzt immer noch nicht überzeugt sein, meldet sich dann telefonisch "ein Polizeibeamter" bei Ihnen und gibt sich als Beamter des Bundeskriminalamtes aus Wiesbaden aus. (siehe Fersehbeitrag von Sat.1)

Der Trick hierbei ist mehr als perfide. Die Betrüger erhalten zwar von Ihnen kein Geld, haben aber viel mehr davon als Sie glauben. Diese so genannten "Sponsoren" sind nämlich selbst Opfer dieser Masche, die das geforderte Geld bezahlt haben. Um nicht erwischt zu werden, bedienen sich die Betrüger nämlich fremder Konten, in diesem Beispiel also Ihres. Andere Personen, die den Betrügern Glauben geschenkt haben, überweisen Ihnen das Geld, dass die Betrüger dann über Ihr Konto abwickeln. Somit sind Sie, oft ohne es zu wissen, Mittäter geworden. Diese Handlung ist strafbar und kann bis zu 5 Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden. Das ist ein klassischer Fall von Geldwäsche.

Dann gibt es Opfer, die an die Betrüger schon viel Geld überwiesen haben, wie bei unserer gestellten Falle. Hier wurde ein Opfer, der an die Betrüger selbst schon über 100.000 Euro bezahlt hat zum Täter, als er versuchte die 30.000 Euro in bar bei uns abzuholen.

Unsere Ermittlungen haben ergeben, dass innerhalb von 2 Wochen folgende Beträge von den Betrügern erfolgreich ergaunert wurden. Für diese Masche nutzen die Betrüger so genannte "Gesprächsleitfäden". Um diese zu vergrößern, einfach auf das Bild klicken.

 

eine Ehepaar aus Berlin
60.000 Euro
Für die "Gewinnspielmasche"
liegt folgender Leitfaden vor:

 

 

Für die "Polizeimasche" wird
dieser Leitfaden genutzt:

ein Mann aus Metelen (NRW)
30.000 Euro
ein Mann aus Reutlingen (BW)
4.000 Euro
ein Mann aus Köln (NRW)
80.000 Euro
eine Dame aus Neuruppin (Brandenburg)
25.000 Euro
ein Mann aus Munster (Niedersachsen)
15.400 Euro
ein Mann aus Kelkheim (Hessen)
42.000 Euro
ein Mann aus Güstrow (MV)
100.000 Euro
Gesamtschaden innerhalb von 2 Wochen:
356.400 Euro

Alle Opfer sind zwischen 70 und 80 Jahre alt. Der Haupttäter Serhat K. arbeitet schon 15 Jahre mit dieser Masche. Angenommen die Täter erwirtschaften mit dieser Methode im Monat ca. 500.000 Euro, was angesichts der obigen Zahlen wohl realistisch zu sein scheint. 

Eine Tätergruppe produziert so im Jahr eine Schadensumme in Höhe von: 6 Millionen Euro! Nach unseren Recherchen existieren alleine in der Türkei ca. 200 solcher Tätergruppen, die alle mit der gleichen oder einer etwas abgewandelten Masche arbeiten. Rechnet man nur die Hälfte von 6 Millionen, also 3 Millionen Euro x 200 Tätergruppen beläuft sich der Gesamtschaden auf unvorstellbare 600 Millionen Euro im Jahr! Hinzu kommen weitere Betrugsmaschen der Tätergruppen, die wir hier nur kurz vorstellen, damit Sie gewarnt sind:

 

1. Gerichtsvollzieher Zentrale

Hier wird dem Angerufenen suggeriert, er hätte Schulden und sein Konto würde bald gepfändet, wenn er das Geld nicht sofort auf ein deutsches Konto überweist. Hier wird häufig mit „Finanzagenten“ gearbeitet, die ihr Konto, gegen ein paar Euro, zur Verfügung stellen. Unter den „Finanzagenten“ befindet sich unter anderem ein schwer behinderter Mann aus Köln, der im Rollstuhl sitzt. (alle Adresse der Finanzagenten sind uns bekannt). Dem Schuldner wird eine deutsche Rufnummer gegeben, die dann beim Täter Serhat K. in der Türkei landet. Dieser setzt die Anrufer dann unter massiven Druck. Bei dieser Masche werden Menschen aller Altersgruppen angesprochen.

 

2. Die Täter melden sich telefonisch als "BKA-Polizeibeamter" mit der gefälschten Caller-ID 110 (Polizei-Notruf)

Eine sehr miese Masche, die vorwiegend ältere Personen betrifft. Der Täter meldet sich als Beamter des BKA oder der Kriminalpolizei  und erzählt den Personen, dass die Polizei bei einem Einbruch, ganz in der Nähe der angerufenen Person, eine Liste mit Ihrer Adresse und Ihrer Kontonummer gefunden hätte. Die älteren Herrschaften wären jetzt in Gefahr und könnten sich auf einen Einbruch sowie auf eine Plünderung ihres Kontos vorbereiten. Sie sollten ihr Geld sofort bei der Polizei abgeben. Es käme sofort der zuständige Kriminalkommissar vorbei, um das Geld abzuholen und dieses dann im Polizei-Labor auf Echtheit zu überprüfen. Ein älteres Ehepaar aus Berlin hat den Betrügern 60.000 Euro in bar ausgehändigt.

Die Betrüger haben sich mit dem Geld aus allen Betrügereien in der Türkei große Villen sowie Luxusuhren, Goldketten, Diamanten und Sportwagen gekauft. Uns sind alle Namen und Wohnorte der Tätergruppen bekannt. Wir haben etliche Dokumente der Täter wie z.B. polizeiliche Führungszeugnisse, Kopien von türkischen Personalausweisen, Fotos und Videos vom inneren ihrer Wohnungen, usw. erhalten und der Polizei in Deutschland wie auch in der Türkei zur Verfügung gestellt.

Wir haben uns im Zuge unserer Ermittlungen natürlich alle Tätergruppen angeschaut und diese oft mit ihren "eigenen Waffen" geschlagen. Auch wir sind in der Lage, z.B. falsche Rufnummern zu schalten. Wir haben uns dann entschieden, den Tätern in der Stadt Ochtrup im Münsterland eine Falle zu stellen und die Polizei informiert. Das Ergebnis sehen Sie in dem Fernsehbeitrag von Sat.1 / Endlich Feierabend und dem Sat.1 Frühstücksfernsehen weiter oben.

 

Die Haupttäter:

Serhat K. - Er ist Chef der Bande und "Mann fürs Grobe". Er hat in Deutschland 6 Jahre im Gefängnis gesessen und wurde aus der Haft heraus in die Türkei abgeschoben. Seitdem hat er geschworen, sich an "den Deutschen" zu rächen. Deshalb bringt er seit 15 Jahren Menschen um ihr Erspartes. Weiterhin kauft er Drogensamen im großen Stil und züchtet selbst. Von den eingenommenen Betrugsgeldern überweist er regelmäßig Geld an die Terrororganisation PKK. Serhat K. lebt alleine mit seinem Hund in einer luxuriösen Wohnanlage mit großem Swimmingpool. Serhat K. ist mit einer illegalen Pistole aus Belgien bewaffnet und in Deutschland zur Fahndung ausgeschrieben.

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Hasan S. - Dieser Mann ist ein Komplize von Serhat K.. Er tritt oft als erstes am Telefon als "Herr Teichmann" von der europäischen Gewinnspielzentrale in Erscheinung und lotet aus, mit welchem Typ Mensch er spricht. Danach entscheidet er aus dem Bauch heraus, welche Höhe der "Versicherungssumme" der Anrufende zahlen soll. Hasan S. ist sehr geschickt und versucht den Anrufenden psychologisch zu steuern.

Allerdings hat Hasan S. keine Weisungsbefugnis und handelt immer auf Anweisung von Serhat K. (ist auch in den Videos zu hören, wie Serhat K. ihm während des Gespräches mit "Klaus Hoppenheit" Anweisungen zuflüstert).

Hasan S. nutzt folgende Aliasnamen: Günther Teichmann, Stefan Stein

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Sibel C. - Diese Frau wird von der türkischen Polizei gesucht. Sie war an einem großen Betrugsfall einer anderen Gruppe beteiligt, die vor einigen Wochen in der Türkei verhaftet wurde.

Allerdings konnte sie sich der Verhaftung entziehen, indem Sie Ihre Wohnung fluchtartig verlassen hat und nun im Untergrund in Antalya lebt. Sie ist aber täglich in der Wohnung von Serhat K. anzutreffen.


Sibel C. nutzt folgende Aliasnamen: Frau Tönjes, Frau Meier, Frau Müller, Frau Hollmann, Frau Weiss, Frau Süß, Frau Recht, Frau Schmidt

 

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Totalfälschung einer Bankbestätigung

 

Skeptischen Kunden wird ein gefälschtes Schreiben der Nord /LB Bank geschickt, um zu "beweisen" dass der Auftrag erteilt von der Bank wurde. Das Geld soll mit einem Werttransport zum Kunden geschickt werden. Das Schreiben ist voller grammatikalischer Fehler und falschem Satzbau.

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Dieses Schreiben erhielt ein Opfer aus Reutlingen. Interessant an dem Wisch ist, das hier die Anschrift des "Werttransportes" den Namen eines anderen Opfers trägt, der an Serhat K. schon 100.000 gesendet hat.

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Serhat K. bedient sich so seinen anderen Opfern, die namentlich wirklich existieren. Andererseits ist es natürlich auch möglich, dass hier Opfer zu Tätern gemacht werden.

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Wir wissen sehr genau, dass z.B. in Köln ein ehemaliges Opfer im Rollstuhl aus lauter Verzweiflung bewusst zum Täter wurde, um seinen Verlust wieder reinzuholen. Auch die Adresse dieses Opfers/Täters ist uns bekannt.

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Zu dieser Kölner Adresse haben andere Opfer, in einem Päckchen, sogar Geld mit DHL verschickt.

 

Weiterhin muss erwähnt werden, dass es allein in der Türkei hunderte solcher Gruppen gibt, einige davon sehr "erfolgreich". Andere betrügen auf kleinerem Niveau. Einer der auch sehr "erfolgreich" die Menschen betrügt, hat seine Wirkungsstätte in Istanbul.

Das ECHTE Bundeskriminalamt in Deutschland warnt auf ihrer Internetseite vor genau diesen Machenschaften der Betrüger.


Viele Menschen werden jetzt sagen: "Das würde mir nie passieren" oder "Wie blöd muss man sein" Geld in einem Päckchen oder Geld an jemanden zu überweisen den man nicht kennt. Den meisten Menschen mittleren Alters wird so etwas auch nicht passieren. Deshalb haben es die Betrüger immer auf ältere Mitbürger abgesehen, weil diese angeblich leichtgläubiger sein sollen. Und - der Erfolg gibt Ihnen leider recht. Man darf auch hier nicht vergessen, dass die Betrüger die Opfer tagtäglich "in die Mangel nehmen" um ihr Ziel zu erreichen. 10 Anrufe am Tag sind hier keine Seltenheit.

 

Beispiele von anderen Betrugsfällen / Telefon-Mittschnitte der Polizei:

In diesen Original-Telefonmitt-schnitten der Polizei wird von den Betrügern der bekannte "Enkeltrick" angewandt.

Eine sehr perfide Masche der Betrüger, älteren Personen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Der Anrufer sitzt oft in der Türkei oder Polen. Die Betrüger haben über ganz Deutschland verteilt so genannte Geldabholer, die dann zu Ihnen nach Hause kommen.

 

Bei einer anderen Dame, gibt sich der "Enkel" gegenüber der Oma als Verwandter aus und bittet kurzfristig um Bargeld. Als Grund wird ein finanzieller Engpass oder eine Notlage vorgetäuscht.

Mit vorhandenen Gesprächsleitfäden werden die Opfer systematisch unter Druck gesetzt. Die Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft der älteren Menschen wird hier gnadenlos ausgenutzt.

 

Dieser Telefonmittschnitt der Polizei, aus der ZDF Sendung Aktenzeichen XY ungelöst, macht einen sehr betroffen. Die ältere Dame ist ganz alleine und freut sich über den Anruf des "Enkels Rainer".

Er setzt die alte Dame massiv unter Druck und erpresst sie mit Besuchsentzug.

Auch wollen er nie wieder mit ihr reden, wenn sie nicht seinen Anweisungen Folge leistet.

 

Wenn auch Sie betrogen wurden, oder Hinweise und Informationen zu anderen Betrügereien geben können, kontaktieren Sie uns zu jeder Zeit unter:

abzocke@bundpol.de

 

 

 

 

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