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 United Kiosk AG  ( Zeitschriftenvertrieb)
 

United Kiosk AG

CAS Weg 1-5

76131 Karlsruhe

Vorstand:

M. Hubschneider

Ulla Strauß

Aufsichtsrat:

Luwig Leer

Dr. Helmut Melcher

Michael Strauß

 

Ein aktueller Fall aus Berlin:

Wir sind darüber informiert worden, dass der Zeitschriftenvertrieb United Kiosk AG inzwischen mit Mahnschreiben massiv gegen viele Verbraucher vorgeht, um scheinbar ungerechtfertigt Geld einzutreiben.

United Kiosk AG bezieht sich bei allen Mahnschreiben auf eines ihrer Angebote aus dem Jahr 2016, das auf AMAZON Marketplace verbreitet wurde. Dort wurden von United Kiosk AG zwei gleiche Zeitschriften zum Preis von einer feilgeboten.

Das Angebot war weder als Abonnement noch als fortlaufend gekennzeichnet. Bei dem Angebot auf AMAZON Marketplace wurde von United Kiosk AG extra auf die Laufzeit von NUR einem Jahr hingewiesen. Nach der 12. Zustellung sollte die Lieferung somit automatisch beendet werden. Der Kunde bestellte bei AMAZON Marketplace im Jahr 2016 die Zeitung plus Gratisbeilage und zahlte den geforderten Betrag für ein Jahr im Voraus.

 

Soweit - und leider nicht so gut, denn......

Was dann passierte klingt sehr nach Methode

Die ganze Werbemasche scheint genau geplant und gut durchdacht zu sein. Wir erhalten inzwischen täglich mehr als 10 Meldungen von Verbrauchern, die auch auf diese Masche hereingefallen sind.

United Kiosk AG schaltete im Frühjahr 2016 auf AMAZON Marketplace mehrere Zeitschriftenangebote. Laut Angebot im Frühjahr 2016 auf AMAZON Marketplace, sollte die Lieferung ohne Kündigung nach einem Jahr auslaufen. Von einem Abonnement war nicht die Rede.

Betroffene Kunden haben Bundpol Security Systems inzwischen etliche Screenshots übermittelt, die einwandfrei belegen, dass nirgendwo auf der Bestellseite bei AMAZON Marketplace oder auch im weiteren Bestellvorgang auf ein Abonnement hingewiesen wurde. Hier soll der Kunde wohl bewusst in die Abonnement-Falle gelockt werden.

Wir denken: Sehr "schlau" gemacht, da United Kiosk AG sich mit dem Angebot (Erhalte 2 und zahle 1) eine sehr gute Reputation verschaffte, unter anderem auch bei Trusted Shops. Viele Kunden fielen, ohne es zu wissen, auf das Angebot herein und bestellten 2 identische Zeitschriften zum Preis von einer. Daher auch die vielen guten Kundenbewertungen. Das ganze Jahr über wurden die beiden identischen Zeitschriften rasch und immer pünktlich geliefert. Der Schock beim Kunden kam erst nach Ablauf des Jahres, als dann völlig unvorbereitet neue Rechnungen und Mahnungen für das Jahr 2017 ins Haus flatterten.

 

Inzwischen erhalten diese Kunden massenhaft Rechnungen von United Kiosk AG zugeschickt, indem Sie aufgefordert werden, das Abonnement für ein weiteres Jahr sofort zu bezahlen.

Jetzt wird es aber erst richtig dreist. United Kiosk AG berechnet dem Kunden jetzt 2 Zeitungen. Selbst die kostenfreie Beilage (2 für 1) ist jetzt plötzlich zum kostenpflichtigen Abonnement mutiert.

Jede Ausgabe dieser Zeitschrift kostet im Original am Kiosk 1,95 Euro.

Bei 12 Ausgaben sind das 23,40 Euro im Jahr.  United Kiosk AG berechnet aber für eine Zeitung auf einmal  30.99 Euro. Das sind für eine Zeitung satte 7,59 Euro mehr als die Zeitung am Kiosk kosten würde.

Da die 2. Zeitung (2 für 1) jetzt bei United Kiosk AG auf einmal keine kostenfreie Beilage mehr ist, soll der Kunde diese nun auch bezahlen. Das wären dann nochmals 30,99 Euro. Somit soll der Kunde 61,98 Euro im Jahr für 2 identische Zeitungen bezahlen, die er nicht bestellt hat und auch noch völlig überteuert sind.

Der Kunde hat sich - bevor er sich an uns gewandt hat - bei United Kiosk AG beschwert und gedroht, diese Abzocke in den Medien bekannt zu machen. Plötzlich bekam er eine E-Mail von United Kiosk AG in der er aus den Verträgen "aus Kulanz entlassen" wurde. Damit war für ihn eigentlich der Fall erledigt, obwohl er dabei einen faden Beigeschmack hatte, weil anderen Kunden bestimmt in der Zukunft etwas Ähnliches passieren könnte.

 

Der Kunde meldete sich heute bei uns, nachdem er (trotz angeblicher Entlassung aus dem Vertrag!) nun die 1. Mahnung von United Kiosk AG erhalten hatte. Hier wird er aufgefordert, die komplette Summe zu zahlen mit einer Mahngebühr von 3.50 Euro. Diese stellen wir nun für alle sichtbar online. (anonymisiert)

 

 

Fazit:

Wir können nur zu größter Vorsicht raten, sollten Sie bei dieser Firma eine Zeitschrift ordern wollen. Die Gefahr in eine Abo-Falle zu tappen scheint hier sehr groß zu sein.

 

 

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