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 Sicherheitslücke bei allen Funk Alarmanlagen
 

Das kriminaltechnische Bundpol Prüf- und Entwicklungslabor testet seit Jahren Technik auf ihre Schwachstellen und Lücken. Beispiele für gefährliche Sicherheitslücken gibt es genug.

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gefährliche Sicherheitslücke:
Alarmanlagen mit GSM Verbindung und drahtlosem Kontakt

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor:

Eines Tages kommen Sie nach Hause und stehen in einer verwüsteten Wohnung.

Die Tür ist aufgebrochen, der Wohnraum durchsucht, die Schubläden sind alle herausgerissen, Ihre wichtigsten Dokumente liegen verstreut auf dem Boden.

Ihr verstörter Blick erfasst die gähnende Leere im Schmuckkästchen.

Auf Ihrem Schreibtisch fehlt der Laptop und die neue Kamera ist nicht mehr an ihrem Platz. Diese und ähnliche Szenarien finden in deutschen Haushalten tagtäglich statt. Oft kann die Polizei wenig Verwertbares finden. Zu dem finanziellen Schaden schleicht sich unweigerlich die Angst hinzu: Wann passiert es wieder? Werden die Täter erwischt? Wer war es?

Spätestens zu diesem Zeitpunkt denken Sie dann bestimmt über die Anschaffung einer Alarmanlage nach. Im Internet gibt es hunderte Händler, die Ihnen Alarmanlagen in jeder Preisklasse verkaufen wollen. Hier sollte man aber höllisch aufpassen die richtige zu kaufen, da Diebe über Geräte verfügen, um Ihre Alarmanlage -quasi von der Straße aus- zu deaktivieren.

 

Um das Ergebnis unserer Tests gleich vorweg zu nehmen:

Alle Alarmanlagen, die kabelgebunden und zusätzlich noch an das Telefon-Festnetz angeschlossen werden, um Sie oder die Polizei im Alarmfall zu informieren, sind relativ manipulationssicher und auch sehr zu empfehlen.

Alle Funkalarmanlagen, die vom Bewegungsmelder über Fenstermelder sowie mit dem Handynetz verbunden werden, sind bei unseren Tests zum Thema Manipulationssicherheit komplett durchgefallen.

Bei einem Testeinbruch konnten wird alle Funkalarmanlagen, auch von namhaften Herstellern, mit einem Knopfdruck von der Straße aus komplett deaktivieren. Dies ist sogar mit handelsüblichen Geräten möglich, die Täter sich legal für wenig Geld im Internet kaufen können. Ein echter Skandal.

Dies ist möglich, weil alle Funkalarmanlagen auf dem frei verfügbaren ISM Band senden. Hier funken aber nicht nur Alarmanlagen, sondern auch Babyphone, Garagentore, Autoschlüssel, Funkkopfhörer, und vieles mehr.

Die Kommunikation zwischen den Bewegungsmeldern und der Anlage erfolgt also immer auf 433-435MHz, 868MHz, 2,4GHz oder 5,8GHz. Einige Alarmanlagen nutzen zusätzlich auch Bluetooth und das Handynetz, um im Alarmfalle die Polizei über eine Alarmauslösung zu informieren.

Einige Hersteller vertreiben nur 868MHz Funk-Alarmanlagen, weil sie selbst der Ansicht sind, dass dieser Frequenzbereich manipulationssicher ist und nicht gestört werden kann. Dies ist natürlich völliger Blödsinn. Störsender gibt es in allen Frequenzbereichen. Manche sogar "ALL IN ONE" also alle Frequenzbereiche in einem handlichen Störsender.

 

Einbrecher wissen deshalb ganz genau, wie sie Funkalarmanlagen ausschalten bzw. stören können, so dass erst gar keine Erfassung mittels Bewegungsmeldern möglich ist. Auch eine Meldung des Alarms, über das Handynetz, wird damit erfolgreich blockiert.

Dies passiert alles, mittels Störsendern, schon vor dem Einbruch, einfach von der Straße aus.

Somit kann der Einbrecher, mit eingeschalteten Störsendern, nach Belieben in Ihrer Wohnung nach wertvollen Dingen stöbern, ohne gestört zu werden oder Angst haben zu müssen die Alarmanlage würde auslösen.

Abbildung eines Störsenders

 

Leider werden solche Störsender im Internet frei verkäuflich angeboten. Auch Bluetooth und WLAN-Frequenzen sind davon betroffen.

Ein Beispiel sind PKW Autoschlüssel. Jedes Fahrzeug hat heute einen Funkschlüssel. Zum Öffnen und Schließen des Fahrzeuges muss man den Knopf auf der Fernbedienung drücken. Auch hier nutzen die Autohersteller Funkfrequenzen im ISM Band.

 

Wie einfach und leicht es ist, diese Frequenzen mittels eines im Internet gekauften Störsenders zu manipulieren, zeigt dieser Ausschnitt vom NDR aus der Sendung von DAS.

Hier werden bewusst Fahrzeugschlüssel gestört so dass es nicht mehr möglich ist, das Fahrzeug zu verschließen.

Der Kontakt zwischen Schlüssel und Auto wird mittels eines Störsenders unterbrochen.

Mit den gleichen Mitteln passiert dies auch mit einer Funk-Alarmanlage. Detektoren können bei einem eingeschalteten Störsender keine Meldung an die Zentrale mehr abgeben. Damit bleibt die Alarmanlage stumm. Auch das GSM Handy Modul wird durch den Störsender außer Gefecht gesetzt. So verhindern die Täter, dass die Alarmanlage auslöst.

 

Gegenmaßnahmen

Händler die funkgestützte Alarmanlagen verkaufen reagieren natürlich "not amused" über unsere Tests. Da gibt es von  Händlern Reaktionen wie "völliger Schwachsinn" oder "komplettes Geschwätz" weil wir die Verbraucher vor dieser Art der Alarmanlagen warnen.

Wir wissen, dass viele Händler diese Geräte einfach nur einkaufen, aber leider selbst nicht wissen, dass diese Anlagen so schnell und einfach manipuliert werden können. Das Problem liegt nicht bei den Händlern sondern bei den Herstellern dieser Anlagen. Die Händler werden leider von den Herstellern nicht über diese Schwachstellen informiert. Das Risiko - bei Beschwerden - liegt dann beim Händler und nicht beim Hersteller.

Bundpol Security Systems kann zu jeder Zeit die Tests wiederholen, um interessierten Händlern zu zeigen, wie einfach es ist diese Anlagen - von der Straße aus - zu stören oder zu manipulieren.

 

Wir raten deshalb unbedingt, sich nicht auf Werbeversprechen der Hersteller von Funk Alarmanlagen zu verlassen, sondern diese komplett zu meiden, da diese sehr unsicher sind.

Die EINZIGE Lösung dieses Problems ist eine kabelgebundenen Alarmanlage. Die Installation ist zwar aufwendiger, da für jeden Alarmmelder extra ein Kabel gezogen werden muss.

Hier haben Sie aber die Sicherheit, dass diese Alarmanlagen manipulationssicher sind und nicht gleich bei der ersten Störung außer Kraft gesetzt werden und so überhaupt keinen Schutz mehr bieten können.

 

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