Online-Shop |                 | TV + Videoarchiv | Aktuelles / News | SeminareWir über uns | Referenzen | Kontakt |
 
 ADAC - Wird der Verbraucher bewusst in die Irre geführt?
 

ADAC - Täuschung am Verbraucher?
Keyless Go Funksysteme

Dem ADAC ist die Problematik der Keyless Systeme seit mindestens 2008 durchaus bekannt. Trotzdem wurde die Öffentlichkeit durch den ADAC nicht informiert und das Keyless Sicherheitsproblem nicht öffentlich gemacht. Der ADAC behauptete immer wieder Keyless Systeme seien sicher.

In einem Interview vor der Kamera von Motorvision.de wurde der Technikexperte Arnulf Thiemel vom ADAC Technikzentrum in Landsberg gefragt, ob Autos mit dem Keyless Go System vor Diebstählen sicher wären. (siehe Video).

Die Antworten von Arnulf Thiemel aus 2011 (von: sehr sicher) sowie die aus dem 2. Interview aus 2016 (zu: völlig unsicher) zeigt das folgende Video. An der Technik der Keyless Go Systeme hatte sich aber seit 17 Jahren NICHTS verändert. Leider entspricht dies immer noch dem heutigen Stand der Technik. Jedes Keyless Fahrzeug lässt sich von Kriminellen in Sekundenschnelle Öffnen und Starten.

 

Der ADAC hat sich in zwei Interviews zum gleichen Thema komplett wiedersprochen.

Der ADAC, sowie die Auto-hersteller wussten schon weit vor 2011 über das Keyless Go Problem.
.

Warum also behauptet der ADAC im Video, Fahzeuge mit Keyless Systemen seien vor Einbruch oder Diebstahl sicher?
.

Hat der ADAC seine Tests geheim gehalten oder wurde die Öffentlichkeit hier bewusst falsch informiert?

Oder hat der ADAC diese Systeme damals überhaupt nicht untersucht und einfach behauptet, die Keyless Systeme seien sicher? Warum ist es im Video zu solch einer falschen Aussage gekommen? (oder wurde bewusst gelogen?).

Fest steht: In dem Motorvision Interview wurde die Öffentlichkeit (bewusst?) getäuscht. Warum? Hat die Automobilindustrie auf den, laut eigener Aussage, unabhängigen und objektiven ADAC Druck ausgeübt?

 

Deshalb stellen sich natürlich jetzt weitere Fragen:

  • Warum hat sich der ADAC erst nach etlichen Medienberichten in allen deutschen und ausländischen Fernsehsendern und kurz vor der März Ausgabe der Sendung SternTV vom 30.03.2016 dazu entschlossen, die gravierenden Mängel bei den Keyless Systemen endlich auch selbst öffentlich zu machen?
  • Warum hat der ADAC jahrelang das Sicherheitsproblem verschwiegen und das Gegenteil behauptet?
  • In welchem Verhältnis steht der ADAC eigentlich zu den Automobilherstellern?
  • Ist der ADAC, wie er selbst behauptet, wirklich unabhängig und objektiv, oder wird die Öffentlichkeit hier systematisch getäuscht?
  • Werden ADAC Tests systematisch gefälscht, gekauft, verschwiegen oder gar manipuliert?
  • Welche weiteren Missstände verschweigt uns der ADAC noch?

Bei einer Recherche zu diesem Thema fällt natürlich sofort der ADAC Skandal ins Auge, der 2014 ganz Deutschland erschütterte. Hier wurde seitens des ADAC bewusst betrogen, gelogen und getäuscht. Einige Automobilhersteller wurden vom ADAC besonders bevorzugt behandelt. Darunter fallen fast nur deutsche Autobauer, wie Mercedes, VW und Audi. Was gleich die nächste Frage aufwirft:

 

  • Gibt es Absprachen zwischen dem ADAC und der deutschen Automobilindustrie, die ihn dazu veranlassen, Manipulationen zu tätigen, zu fälschen oder Mängel zu verschweigen?

 

 

Auszüge aus dem Spiegel Online Artikel zum Thema ADAC:

Der ADAC-Autopreis "Gelber Engel" ist seit mehreren Jahren manipuliert worden. Wie der Automobilclub am Montag in München mitteilte, wurde dabei zwischen 2009 und 2013 neben der Teilnehmerzahl auch die Rangfolge der Fahrzeuge gefälscht.

Bereits in der vergangenen Woche hatte der ADAC bestätigt, dass in 2014 beim Autopreis "Gelber Engel" neben der Teilnehmerzahl auch die Rangfolge gefälscht wurde.

Durch die Veränderung der Auto-Hitparade in den vergangenen sechs Jahren wurde eine größere Markenvielfalt in den Top-5-Ergebnissen erreicht. So wären im Jahr 2012 beispielsweise regulär nur Modelle von Audi, BMW und Mercedes auf den Plätzen eins bis fünf gewesen. Nachdem der mittlerweile zurückgetretene ADAC-Kommunikationschef Michael Ramstetter Hand angelegt hatte, schaffte es auch der Kleinwagen VW Up unter die Besten.

Auch im Jahr 2011 profitierte Volkswagen mit dem Passat von der Verfälschung der Ergebnisse. Es stehe fest, dass in diesen Jahren ebenfalls die Ergebnisse gravierend verändert worden seien.

ADAC-Geschäftsführer Karl Obermair erklärte, "einzelne Personen" hätten offenbar bereits seit Jahren die Öffentlichkeit systematisch getäuscht.

Die Manipulationen beim Autopreis "Gelber Engel" waren der Auslöser für die größte Krise in der ADAC-Geschichte. Nach und nach kamen immer neue Ungereimtheiten und moralische Verfehlungen des Automobilclubs ans Licht. Auch die Mitgliederwahl war jahrelang gefälscht worden, zudem kamen Dienstflüge mit Rettungshubschraubern und andere Vorfälle ans Licht. 

 

Fazit:

Die Glaubwürdigkeit hat der ADAC also spätestens seit dem "Gelben Engel" Skandal verloren. Alle oben stehenden Fragen sollte man sich selbst stellen, vor allem warum der ADAC Testergebnisse gefälscht hat.

Der ADAC wußte genau Bescheid über das Problem Keyless Go. Erst durch die massive Medienpräsenz zu diesem Thema wurde der ADAC dazu gedrängt jetzt endlich auch selbst Stellung zu beziehen.

 

|  Humanitäre Projekte  Stellenangebote  Impressum  |